Ähnlich wie die beiden anderen Orte liegt Annapolis im Umland von Washington (25 Meilen entfernt), so dass wir uns den (vielleicht historisch bedeutend werdenden) Ort am Wochenende schon mal angesehen haben. Und wir waren begeistert. Die kleine und verschlafene Hauptstadt des Bundesstaates Maryland hat eine sehr nette und gut erhaltene Altstadt. Und als diese wie jede Staatshauptstadt ein eigenes Kapitol:
das wiederum auch einen eigenen Senat hat
Über den für die Bedeutung der Stadt wichtigen Hafen an der Chesapeake Bay sind ab dem 17. Jahrhundert auch viele afrikanische Sklaven angekommen. Unter ihnen auch die Vorfahren von Alex Haley, dessen Buch und Film "Roots" mir noch aus meinen Kindertagen in Erinnerung ist und dem in Annapolis ein Denkmal gewidmet ist.
Die Sklaven mussten u.a. auf den umliegenden Plantagen arbeiten, von denen noch einige schöne Gutshäuser zu sehen sind.
Nach einem Dürrerekord von 35 Tagen ohne Regen sieht der Mais, der hier überall für die Ethanol-Produktion angebaut wird und so kräftig gedüngt werden muss, dass die umliegenden Gewässer schon starkt verschmutzt sind, alledings nicht mehr gut aus.
Die für die Gegend typischen Crab-Cakes (Krebs-Frikadellen)im sehr amerikanischen Strandrestaurant haben aber trotzdem gut geschmeckt.
und der Reiseführer hat nicht zu viel verpsrochen, dass man hier die USA im Kleinen kompakt besuchen kann. Das sollte Anreiz, auch für Kurzbesucher sein...




