Pünktlich zum Wochenende kommt zum Glück immer wieder die Sonne durch, so dass ich den Balkon inzwischen schon gebührend einweihen konnte.

Und auch pünktlich bin ich zur Berlinale zurück gekommen, die Frage des einfachsten Kartenkaufs ist trotz online-Möglichkeiten aber immer noch die alte. Soll man deshalb lieber shoppen gehen?

Aber mein alter Trick, Restkarten an der Abendkasse zu bekommen, hat wieder gut funktioniert. Und so habe ich (zusätzlich mit von Freunden organisierten Karten) immerhin sieben Filme gesehen, u.a. einen über die Künstler, die das Denkmal für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus entworfen haben, das wir im Anschluss gleich besuchten.

Eigentlich bietet das Berliner Kinoprogramm auch außerhalb der Berlinale ein tolles Angebot interessanter Filme, aber die Festivalstimmung mit Anwesenheit von Regisseuren, Schauspielern und vielen anderen ist doch immer besonders nett.

Zu den schicken Partys war ich nicht geladen, aber zum Glück wurde ich zur Teddy-Party (auf der der Preis für die besten lesbsich-schwul-transgender Filme verliehen wird) mitgenommen, die im alten Flughafen Tempelhof stattfand.

Und da wurde es nochmal klarer, warum es so gut ist, zurück in Berlin: So tolle Partys in so coolen locations findet man einfach selten. Zusätzlich zu dem tollen Gefühl, mit in der alten Flughafeneinrichtungzu feiern, war es auch ein toll gemischtes Publikum: Viele bekannte Menschen und Gesichter, internationale Gäste und als besonderes highlight eine Kundin von Braxton, die ähnlich begeistert war wie ich, mich dort zu treffen.




Da war es dann doch hart, am nächsten Morgen den letzten Teil meines Umzugs zu machen. Aber jetzt sind wenigstens wieder alle meine Möbel da. Um die Wohnung richtig zu füllen, sind allerdings noch die notwendig, die Anfang Mai mit dem Container kommen werden.

