Sunday, September 2, 2007

Back home

Nach fast fünf sehr erlebnisreichen, interessanten und und die nordamerikanische Perspektive erweiternden Wochen bin zurück in DC und geniese es, bei hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad im Stammcafe am Eatern Market die lokalen Medien und Geschehnisse zu verfolgen.

Der im Frühjahr aus seiner abgebrannten Markthalle vertriebene Eastern Market hat in der Zwischenzeit eine Ersatzhalle bezogen, das alte Markttreiben ist zurueck und die Fisch- und Fleischstände bereichern wieder unseren Speiseplan.



Mit dem dem Labor Day endet morgen inofiziell der US-Sommer, das Wetter wird wieder erträglicher, die Schule beginnt nach 10 Wochen Ferien (für viele Eltern eine große Erleichterung), mit dem Ende der Sommerpause des Kongresses fängt das politische Leben wieder richtig an und wird vom noch intensiver werdenden Präsidentschaftswahlkampf geprägt sein.

Fuer die Darstellung der vielfältigen Eindrücke der Reise benötige ich mehr Zeit, deshalb hier nur ein kleiner, (erster?) Überblick.
Erste Station Seattle, die (in ihren netten suburbs lebenswerte) Boomtown im pazifischen Nordwesten, wo Microsoft, Boing und Starbucks zu Hause sind

und wo man bei gutem Wetter gar nicht genung vom die Stadt überragenden Mount Rainier bekommen kann

Zehn Tage lang habe ich ein sehr schönes Familienleben genossen, mit Limonadenverkauf vor der Bibliothek

Wanderungen mit den Kleinen

und ohne sie noch höher hinauf in die Cascades

Erste Station im kanadischen Britisch Coulumbia dann Vancouver

das gemeinsam mit Whistler in den Rocky Mountains die Olympischen Winterspiele 2010 austragen wird. Bei uns leider mit bewölkten Gipfeln

Dafür umso mehr Sonne an der "Sunshine Coast" mit unzähligen traumhaften Fährfahrten

einem tollen Strand auf Savary Island, dem Hawai des Nordens, für mich das Juist des Nordens - eine (fast) autofreie Insel mit erstaunlich warmen Wasser und Blick auf Vancouver Island

Viel Natur mit Bären (ich habe tatsächlich einen gesehen!)

Beeren

und romatischem Lagerfeuer (endlich mal mit Marshmallows)

Wieder zurück in den USA in Washington State der faszinierende, 1980 ausgebrochene und immer noch qualmende Vulkan Mount St. Helen

und nach einem Abstecher in eine der nettesten Städte der USA, Portland, Oregon (was schwer in Bildern festzuhalten ist), weiter in die Olympic Mountains mit traumhaften Stränden

dichtem Regenwald

mit (dem Auto erreichbaren) Gletscherbergen

und dem viktorianischen Port Townsend, das einst hoffte, das New York des Nordwestens zu werden

So viele Eindrücke, dass der moderne Speicherplatz des handys nicht ausreichte und die Bilder der letzen Strecke Dank analoger Bilder noch eine Überraschung bedeuten: Die über 3000 Meilen, 72 Std. lange Bahnfahrt von der West- zur Ostküste, die von den Eindrücken wie ein langer Urlaub für sich war. Und (für mich) wirklich keine Minute langweilig. Hier die (eigentlich so vorgesehene) Abfahrt in Seattle, King Street Station: