Der im Frühjahr aus seiner abgebrannten Markthalle vertriebene Eastern Market hat in der Zwischenzeit eine Ersatzhalle bezogen, das alte Markttreiben ist zurueck und die Fisch- und Fleischstände bereichern wieder unseren Speiseplan.
Mit dem dem Labor Day endet morgen inofiziell der US-Sommer, das Wetter wird wieder erträglicher, die Schule beginnt nach 10 Wochen Ferien (für viele Eltern eine große Erleichterung), mit dem Ende der Sommerpause des Kongresses fängt das politische Leben wieder richtig an und wird vom noch intensiver werdenden Präsidentschaftswahlkampf geprägt sein.
Fuer die Darstellung der vielfältigen Eindrücke der Reise benötige ich mehr Zeit, deshalb hier nur ein kleiner, (erster?) Überblick.
Erste Station Seattle, die (in ihren netten suburbs lebenswerte) Boomtown im pazifischen Nordwesten, wo Microsoft, Boing und Starbucks zu Hause sind
und wo man bei gutem Wetter gar nicht genung vom die Stadt überragenden Mount Rainier bekommen kann
Zehn Tage lang habe ich ein sehr schönes Familienleben genossen, mit Limonadenverkauf vor der Bibliothek
Wanderungen mit den Kleinen
und ohne sie noch höher hinauf in die Cascades
Erste Station im kanadischen Britisch Coulumbia dann Vancouver
das gemeinsam mit Whistler in den Rocky Mountains die Olympischen Winterspiele 2010 austragen wird. Bei uns leider mit bewölkten Gipfeln
Dafür umso mehr Sonne an der "Sunshine Coast" mit unzähligen traumhaften Fährfahrten
einem tollen Strand auf Savary Island, dem Hawai des Nordens, für mich das Juist des Nordens - eine (fast) autofreie Insel mit erstaunlich warmen Wasser und Blick auf Vancouver Island
Viel Natur mit Bären (ich habe tatsächlich einen gesehen!)
Beeren
und romatischem Lagerfeuer (endlich mal mit Marshmallows)
Wieder zurück in den USA in Washington State der faszinierende, 1980 ausgebrochene und immer noch qualmende Vulkan Mount St. Helen
und nach einem Abstecher in eine der nettesten Städte der USA, Portland, Oregon (was schwer in Bildern festzuhalten ist), weiter in die Olympic Mountains mit traumhaften Stränden
dichtem Regenwald
mit (dem Auto erreichbaren) Gletscherbergen
und dem viktorianischen Port Townsend, das einst hoffte, das New York des Nordwestens zu werden
So viele Eindrücke, dass der moderne Speicherplatz des handys nicht ausreichte und die Bilder der letzen Strecke Dank analoger Bilder noch eine Überraschung bedeuten: Die über 3000 Meilen, 72 Std. lange Bahnfahrt von der West- zur Ostküste, die von den Eindrücken wie ein langer Urlaub für sich war. Und (für mich) wirklich keine Minute langweilig. Hier die (eigentlich so vorgesehene) Abfahrt in Seattle, King Street Station: