Von Cincinatti gings (leider mit dem Flugzeug) weiter nach Seattle zur freudig erwarteten Light Rail zum Flughafen.

Durch den jüd. Feiertag Shavuot musste das neue deutsche Auto stehen bleiben.

Wie gut, dass man den Bären in der Wildnis nicht ganz so Nahe kommt.

Zum Shabbatabend gabs eine Talentshow.

Bevor sich Onkel Joe jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte ausdenken musste.

Wie toll, schon wieder Zug. Nach dem nervigen Einchecken aber gleich für (fast) die ganzen 22 Stunden nach San Francisco auf meinen Lieblingsplatz.

Vorbei an Takoma und den für den pazifischen Nordwesten so bekannten vielen Buchten.

Im alternativen Portland (Oregon) ist auf und vor dem Bahnhof viel los.

Ein Großteil der Reisenden fährt auch nur zum Spaß. In der kleinen Unistadt Eugene steigen aber auch einige Studenten und "echte" Reisende ein.

Die Überquerung der Cascades mit einem 2.500 m hohen Pass hatte ich mir nicht so hoch und verschneit vorgestellt.

Die kleinen Bergbahnhöfe werden immer reizvoller und könnten auch in einem anderen Land sein.

Morgens früh um 6 Zwischenstopp in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento mit guten öffentlichen Verkehrsmitteln.

Und endlich mal wieder eine in diesem Land so seltene Fußgängerzone.

Die Staats-Kapitole sehen überall gleich aus. Aber warum die Schwarzeneggers nicht in dieser schönen Gouverneuersvilla wohnen, die zuletzt von den Reagans genutzt wurde?

Wer San Francisco kennt, weiß dieses unglaublich klare Wetter zu schätzen.

Und da wirkt die soweiso schon so schöne Stadt gleich noch viel schöner.

Durch Zufall erlebten wir den ersten kalifornischen Harvey-Milk-Feiertag mit, gegen den sich der Gouverneur lange gewehrt hatte. Und Harvey hat von mir nochmal zusätzliche Bewunderung bekommen.

Manche S.F. Besucher haber ja das Pech, die Brücke vor lauter Nebel nicht zu sehen...

Auch andere Touristen-Attraktionen sind immer wieder toll.

Aber dann geht's weiter aus der bekannten Leihwagengarage gleich wieder in die Berge.

Hier hätte man auch mit dem Zug über die Sierra Nevada fahren können. Der Lake Tahoe, auf 2.000m Höhe gelegen, ist tatsächlich sehr schön

Mal wieder eine der kleinen Hauptstädte, Carson City, Nevada. Wir haben es immerhin bis ins Vorzimmer der Gouverneurs geschafft.

Ich hätte ja lieber das einzige unabhängige Cafe im Ort unterstützt, aber irgendwann musste die Premiere mit Starbucks Drive Through auch mal sein.

Unterwegs Halt im faszinierenden Goldgräberstädtchen Virginia City.

Übernachtung in Reno, der kleineren und sicherlich viel urspünglicheren Casinostadt Nevadas.

Die Gäste scheinen hier allerdings nur zwei Dinge zu tun.

Dass Wüstenlandschaften so interessant sein können, ist immer wieder eine tolle Erfahrung.

Bei uns kosten die Steuerberatungen mehr als zehn mal mehr als im Humboldt-Landkreis

Die Wanderung in der kleinen Schweiz mitten in der Wüste Nevadas musste leider ausfallen, wie man sehen kann.


Dafür eine tolles Abendessen bei den Basken, die hier über Südamerika hingelangten und nach Ende der Goldgräberzeit wieder Schafe gehütet haben. So leckeres Fleich in einer sehr netten Familienatmospäre


Der nächste Staat mit seiner Hauptstadt am großen Salzsee, an den man leider nicht so richtig ran kommt. Dies hier ist nur eine kleine Salzwüste.


50% der Einwohner Salt Lake Citys sind Mormonen und wir wurden auch gleich von einer der jungen Frauen in den langen Röcken abgefangen. Im Gegensatz zu den Männern, die in Anzügen um die Welt reisend missionieren, müssen die Frauen wohl Touristen über den Tempelplatz führen.

Sie kommt aus Deutschland (wo 34.000 Mormonen leben) und erzählte unglaubliche Geschichten. Wir haben nicht weiter nachgebohrt.

Am Abend das Kontrastprogramm: Ein Film über Jugendliche, die aus mormonischen polygamen Familen ausgebrochen sind. Die meisten von ihnen waren zur Stadtpremiere anwesend. Sehr beeindruckend.

Wie in jeder Stadt auch hier spezifische Erkundungen.

So, wie man sich Idaho vorstellt.

Aber gleich weiter zum Land des Brokeback Mountain.

Die tollen Spitzen der Tetons konnte man leider nur erahnen.

Beim ersten kleinen Geysier waren wir schon begeistert. Mit so viel Schnee und geschlossenen Passstraßen hatten wir allerdings nicht gerechnet.

Vom ersten Bison waren wir völlig begeistert, später waren die durch sie verursachten langen Staus dann etwas anstrengend.

Gut, dass die Ausbrüche einiger Geysiere ganz gut planbar sind.

Wir haben allerdings nicht alleine gewartet.

Aber es lohnt sich auf die faszinierenden Wasser- und Dampffontänen zu warten.

Und dann gibt es so viele andere faszinierende geothermische Phänomene, die man mit den Fotos nur andeuten kann.

Ganz zu schweigen vom Geruch.

Eine der wenigen Warmwasserbadestellen (in den Geysieren direkt verbrennt man) war leider geschlossen und auch die geplanten Bergwanderwege waren noch gesperrt.

Dafür gab's die Rutsche im Hotel. Zum Glück haben wir erst zu Hause gemerkt, dass unsere Badehosen dank der übergründlichen US-Desinfektion ihre Farben verloren haben.

Wie dumm, dass man sich hier schon 1915 fürs Auto als Haupttransportmittel entschieden hat. Heute wäre die Bahn sicher eine gute Lösung für die völlig überfüllten Parkstraßen.

Trotzdem hatte der Hauptunterkunftsort noch einen ganz netten, alten Charme.

Neben Geothermik gabs auch noch tolle Landschaften.

Und dann wieder neue Phänomene

und Tiere.

Zum Ausklang im alternativen Montana, hier im Unistädtchen Bozeman. Verständlich, dass sich hier viele Großstädter von den bevölkerten Küsten niederlassen, denn die Umgebung wirkte wie eine liebliche schweizer Bergwelt.

Spektakulärer Abflug mit einem spiralartigen Aufstiegt, um über die hohen Berge hinwegzukommen.