Virgin America, die sonst Platten verkaufen, begrüßen einen nicht nur freundlich, auch das Innere der Flugzeuge ist mit coolen Farben beleuchtet, mit loungiger Musik beschallt und jeder hat an seinem Platz einen I-Pod-mäßigen Bildschirm zum Musik hören, Fernsehen und Getränke bestellen. Da vergeht so ein 6-Stundenflug wie im Fluge... Aber auch der Blich aus dem Fenster auf die vertrauten Appalachen, die verschneiten Rocky Mountains und den Grand Canyon waren toll.
In San Francisco dann das übliche Programm:
Golden Gate, die tolle Cable Cars, der berühmteste Blick auf die Stadt, wie immer in Nordamerika eine Chinatown, die hier aber besonders nett ist, die Buchhandlung der Beatnicks und die fotografisch schwer festzuhaltenden steilen Straßen.
Diesmal aber auch mit Ausflügen auf die Gefängnisinsel Alcatraz
einem wunderschönen Ausflug an der Pazifikküste (wie verrückt, eine Woche vorher noch an der Atlantikküste
mit anschließendem Abstecher zum californischen Wein in Sonoma und Napa
und endlich auch mal nach Berkley, das ein Vorort von San Francisco ist. Der Campus der University of Maryland ist allerdings besser für eine schöne Filmkulisse geeignet und die politischen Aktionen der StudentInnen sind auch Geschichte
Der Hauptgrund für den Besuch war Ralf (wie schon auf den Bildern zu sehen), dessen schöne Wohnung mit Weitblick wir genossen haben und deren Provit-Bus Linie 36 wir vermissen (wer erkennt, warum hier so gelacht wird?)
und an dessen sozioligischen Studien wir etwas Teil hatten, allerdings mehr am abendlichen Teil. Berliner sind allerdings verwöhnt: Die schwule Szene in SF ist zwar etwas besser und größer als in DC und wir waren auf einer netten alternativen Party und in meinem altvertrauten Cafe Flore, aber es fehlt trotzdem die Vielfalt der Lokalitäten und Angebote. Trotzdem muss man sagen: Die Westküste ist doch viel netter als die Ostküste und wir bedauern sehr, dass San Francisco nicht die Hauptstadt ist.
Das Fliegen geht zwar schneller, aber ein Arbeitstag nach einer Nacht im Liegewagen ist doch wesentlich angenhemer als einer nach einem Flug. Da hilft auch das coolste Flugzeug nicht.