Erste Station war das von Schweizern und Deutschen gegründete New Bern, das die erste Hauptstadt Nort Carolinas war, in dem aber außer dem Wappen leider keine schweizer Spuren mehr zu finden waren, aber immerhin alte Gebäude (wie immer originalgetreu wieder aufgebaut.)
Dann aber auch sehr amerikansiche Spuren.
Weiter ging es an die Crystal Coast, eine Verlängerung der sehr schönen und leider vom Meeresanstieg stark bedrohten Outer Banks. Der Golfstrom ist hier nur 30 Meilen von der Küste entfernt, so dass man schon gut baden konnte.
Wie immer gibt es an den Küsten tolle Fischrestaurants und ein Balkonfrühstück im Motel ist ja auch was schönes.
Am nächsten Tag gings dann weiter auf die 56 Meilen lange, ganz unter Naturschutz stehende Insel Cape Outlook mit einem aus der Gegend stammenden Bootsmann, der noch einen in dieser Gegend typischen, jahrhundertealten britischen Akzent hatte. Vorbei an wilden Pferden, die wohl von untergegangen Schiffen spanischer Eroberer stammen.
Am Strand unglaublich große und faszinierende Muscheln (noch schönere gibt es nun bei uns in DC zu besichtigen) und andere Spuren.
Auf der Rückfahrt haben wir dann noch in Raleigh, dem heutigen State Capitol North Carlolina's Halt gemacht, das zusammen mit den Städten Durham und Chapel Hill das sogenannte Triangle bildet und zu den am stärksten wachsenden Städen der USA zählt. Der eher toten Innenstadt war dies weniger anzumerken. Die in den 70er Jahren eingerichtet Fußgängerzone hat man wieder dem Autoverkehr geöffnet, aber man ist stolz auf den guten Bahnanschluss (2 Züge pro Tag (pro Richtung!)).
Die vielen Menschen leben alle weit verstreut zwischen den drei Städten und arbeiten in einem rießigen Technologiepark im Grünen zwischen den Autobahnen, wo in den letzten Jahren mit viel staatlichen Mitteln (ja sowas gabs hier auch schon vor der Wirtschaftskrise) Biotechnologiefirmen angesiedelt wurden.
In Durham, der zweiten Stadt ein uns wieder vertrautes Bild. Eine eigentlich nette alte Innenstadt, in der aber die meisten Läden leerstehen. So hatten wir uns diese aufstrebende Region nicht vorgestellt.
Das eigentliche Leben findet hier auf dem rießigen Campus der renomierten Duke University statt.
Also wieder viele neue und alte Entdeckungen.