Wednesday, April 22, 2009

Zwischen tax season und vacation season

Die tax season ist für dieses Jahr nun geschafft und wir haben am 15. April abends wieder schön Champagner getrunken. Jetzt gibt es sowohl im Büro als auch zu Hause vieles aufzuholen, was liegengeblieben ist. Und am Freitag kommt auch schon der erste von mehreren BesucherInnen, die sich über die nächsten Wochen angesagt haben. Das erst freie Wochenende haben wir für einen Ausflug nach North Carolina genutzt.
Erste Station war das von Schweizern und Deutschen gegründete New Bern, das die erste Hauptstadt Nort Carolinas war, in dem aber außer dem Wappen leider keine schweizer Spuren mehr zu finden waren, aber immerhin alte Gebäude (wie immer originalgetreu wieder aufgebaut.)

Dann aber auch sehr amerikansiche Spuren.

Weiter ging es an die Crystal Coast, eine Verlängerung der sehr schönen und leider vom Meeresanstieg stark bedrohten Outer Banks. Der Golfstrom ist hier nur 30 Meilen von der Küste entfernt, so dass man schon gut baden konnte.

Wie immer gibt es an den Küsten tolle Fischrestaurants und ein Balkonfrühstück im Motel ist ja auch was schönes.

Am nächsten Tag gings dann weiter auf die 56 Meilen lange, ganz unter Naturschutz stehende Insel Cape Outlook mit einem aus der Gegend stammenden Bootsmann, der noch einen in dieser Gegend typischen, jahrhundertealten britischen Akzent hatte. Vorbei an wilden Pferden, die wohl von untergegangen Schiffen spanischer Eroberer stammen.


Am Strand unglaublich große und faszinierende Muscheln (noch schönere gibt es nun bei uns in DC zu besichtigen) und andere Spuren.

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch in Raleigh, dem heutigen State Capitol North Carlolina's Halt gemacht, das zusammen mit den Städten Durham und Chapel Hill das sogenannte Triangle bildet und zu den am stärksten wachsenden Städen der USA zählt. Der eher toten Innenstadt war dies weniger anzumerken. Die in den 70er Jahren eingerichtet Fußgängerzone hat man wieder dem Autoverkehr geöffnet, aber man ist stolz auf den guten Bahnanschluss (2 Züge pro Tag (pro Richtung!)).

Die vielen Menschen leben alle weit verstreut zwischen den drei Städten und arbeiten in einem rießigen Technologiepark im Grünen zwischen den Autobahnen, wo in den letzten Jahren mit viel staatlichen Mitteln (ja sowas gabs hier auch schon vor der Wirtschaftskrise) Biotechnologiefirmen angesiedelt wurden.

In Durham, der zweiten Stadt ein uns wieder vertrautes Bild. Eine eigentlich nette alte Innenstadt, in der aber die meisten Läden leerstehen. So hatten wir uns diese aufstrebende Region nicht vorgestellt.

Das eigentliche Leben findet hier auf dem rießigen Campus der renomierten Duke University statt.

Also wieder viele neue und alte Entdeckungen.

Saturday, April 11, 2009

Happy Easter

Wie dem Blog anzumerken ist, hat die Arbeitsintensität noch einmal zu genommen. Und da für das rechtzeitige Einreichen der Steuererklärung der Poststempel des 15. April entscheidend ist, wird es den Champagner leider auch erst am Mittwoch abend geben. Karfreitag und Ostermontag gibt es hier sowieso nicht als Feiertag, aber immerhin gab es heute diese schön amerikansiche Überraschung auf dem Schreibtisch.

Für die Jungs gab es gestern schon von Braxton dieses Geschenk (zu meiner Freude durfte ich sie bestellen), während die Kolleginnen heute Schmuck bekamen.

Ostern spielt hier also auch ohne (freie) Feiertage eine Rolle. Morgen fängt die Arbeit (für die Steuerberater) auch erst nach dem Gottesdienst an. Ich habe zum Glück frei, werde aber nicht zum Sonnenaufgangsgottesdienst am Lincoln Memrorial gehen, sondern nur mit meinem Klaviequartett (nach Beethoven) zum (traditionell amerikanischen)Oster-Dinner gehen.
Und um auch noch was vom Medienstar zu bringen. Obama hat schon wieder (multikulturelle) Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal hat er am Donnerstag einen Sederabend im Weisen Haus veranstaltet (leider nur in kleinem Kreis...)