Sie ist noch recht leer, zumal sie ja auch recht gross ist, besonders verglichen mit der in DC.
Der Balkon muss fuer die richtige Nutzung noch etwas warten, aber die Vorfreude ist schon gross. Zumal ich zum ersten Mal verstehe, warum die Berliner immer so ueber den grauen Winter klagen: Seit meiner Rueckkehr habe ich weder Sonne noch Himmel gesehen.
Und auch Kueche und Bad sind gar nich so klein, wie ich sie in Erinnerung hatte.
Und fuer alle, die das Haus von aussen sehen wollen. Drittes Obergeschoss links von vorne.
Der erste Gang am ersten Samstag morgen fuehrte natuerlich zur besten Schrippen-Baeckerei Berlins. Schoen, dass es hier (im Gegensatz zu den USA) Zeitungskioske gibt, noch schoener allerdings, dass die erste taz meines neuen Abos schon im Briefkasten lag.
Der Weg fuehrte natuerlich auch an der alten Wohnung vorbei. Das fehlen des portugiesischen Restaurants habe ich ja schonmal im blog erwaehnt, ist jetzt aber natuerlich noch trauriger.
Auch der Verlust des schoenen alten Haushaltswarenladens ist sehr traurig (Die Soda Club Flaschen muss man jetzt bei Karstadt kaufen). Schone aber, dass der Farmers Market hier in Form des Oekomarkts weiterlebt.
Unvermeidlich natuerlich auch die Ueberpruefung der Gentriefizierung im Graefekiez. Sie ist tatsaechlich nicht von der Hand zu weisen, aber noch nicht so schlimm fortgeschritten finde ich.
Und auf der anderen Seite des Kottbusser Damms hat sie ja auch ihre positiven Seiten im hippen Kreuzkoelln. Meine ehemalige Heimat in der Hobrechtstrasse ist nun zum Zentrum der vielen coolen Kneipen geworden.
Der einzige Nachteil: Die sind alle so jung und als ue 30 soll man in so bloede Touri-Discos gehen? Zum Glueck gibts noch die gute alte Minibar in der Graefestrasse.