Aber mit Serien nicht genug. Endlich haben wir mit zwei Washington Film-Klassikern große Bildungslücken geschlossen, nicht ohne während der Filme an bekannten Stellen immer wieder laut aufzuschreien. Der erste über einen jungen Senator, der nach Washington kommt und, obwohl unbedarft, die Vetternwirtschaft in der größten Demokratie der Welt aufdeckt. Ein immer noch aktuelles Thema. Der zweite über die beiden Journalisten der Washington Post, die die Watergate-Affaire aufgedeckt haben. Mit passendem Publikum.

Dass es in Washington eine ganz gute Musikszene gibt, hatte ich schon gehört, aber es war schön, endlich mal jemanden da zu haben, der sich damit ausgekennt und uns zu einem sehr netten Konzert in der Nachbarschaft mitgenommen hat: Deane und Britta spielten im Black Cat.

Dann gab's auch noch alt Bekanntes in den Applalachen, das aber sowohl uns als auch dem Besuch immer wieder viel Spaß macht, zumal die Wanderung diesmal am Ende durch das Zusammentreffen mit einem Bären gekrönt war (ich war leider gerade das Auto holen). Der Tipp vom Besuch an nachfolgende Besucher: Mit Wanderstiefeln macht es mehr Spaß.
Und alle Tiere, die wir nicht gesehen haben, konnten dann nochmal im (auch für mich neuen) Naturkundemuseum oder im Zoo nachgeholt werden.
Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch im Zoo waren die Panda-Bären dieses mal so aktiv, dass man sie als richtige Bären erkennen konnte. Der rießige, unheimliche Drache wollte sich aber hinter der Scheibe leider nicht bewegen.
Das Wetter wurde allerdings zunehmend heiss und schwül (obwohl der Sommer dieses Jahr eigentlich noch relativ(!) geäßigt ist) so dass eine Abkühlung ganz angenehm war.
Und das tolle ist: Der Besuch ist weg und wir haben trotzdem noch Unterhaltung für die nächsten Wochen: Die lange ersehnten Staffeln 4 und 5 von Six Feet Under (mit chinesischen Untertiteln...)