Dabei hat Philadelphia einige der wichtigsten historischen Touristenattraktionen zu bieten, denn es war nicht nur die erste Hauptstadt der USA, sondern hier wurden auch 1776 die Unabhängigkeitserklärung der damals 13 Kollonien und 1787 die bis heute so wichtige Constitution (Verfassung) der Vereinigten Staaten verabschiedet. Alles im damalgigen Pensylvania Statehouse.
Und gegenüber des Statehouses steht die Liberty Bell, mit der zu den wichtigen Versammlungen gerufen wurde und die über die Jahrhunderet als Symbol für verschiedenste Freiheitskämpfe genutzt wurde.
Aber wie so oft war das wirklich nette in Philadelphia, dass die Stadt für amerikanische Verhältnisse relativ alt ist und ein viel schöneres gewachsenes Stadtbild als manch andere US-Städte hat.
Dazu gehört auch ein alt(modisch)es U- und Straßenbahnsystem...
Wie immer aber natürlich auch interessant, die verschiedenen Einwandererkulturen zu beobachten. Zum einen ein großer italienischer Stadtteil, dessen Salami wir immer noch geniesen.
Dann aber auch eine erst seit zwei Jahren bestehende neue Tradition, die in den USA gut ankommen müsste, denn die Amis sind immer ganz begeistert von den deutschen Weihnachtsmärkten.
Das Eindrücklichste dort war ein älteres deutsches Ehepaar (leider ohne Foto), das wir zufällig trafen und das in den 50er Jahren aus Deutschland ausgewandert war. Sie machten mit einer Busgruppe einer deutschen Kulturgruppe im ländlichen Pennsylvania (das einen hohen deutschen Eindwanderungsanteil hat) einen Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt und erzählten, dass sie ihre Zimtsterne lieber selbst backen, denn die, die hier von Aldi verkauft wurden, hatten hohe Preise. Aber der Glühwein durfte natürlich auch nicht fehlen.