Endlich war der Frühling da und Berlin ist ja bekanntlich noch viel schöner, wenn es warm ist.
Da freut man sich auch über die vielen neuen Cafes, nicht nur wie hier im Wrangelkiez, der schon fast etwas wie Prenzlauer Berg wirkt.
Aber genau deshalb freuen sich nicht alle darüber und das von mir so oft erwähnte Thema Gentrifizierung wird in den Berliner Szene-Stadtteilen heiß diskutiert.
Und in den letzten Wochen ist auch eine neue Diskussion aufgekommen: Wie viele Touristen verträgt die Stadt? Angestoßen durch eine Diskussionsveranstaltung der Grünen, die die Übervölkerung mit Touristen begrenzen wollen. Das ist natürlich etwas peinlich.
Da ist es gut, in eine Stadt zu fahren, die sich alle nur als furchtbar hässlich vorstellen.
Und tatsächlich ist Magdeburg vor allem deshalb sehr beeindruckend, weil es hauptsächlich aus Plattenbauten besteht.
Aber es gibt auch touristische Attraktionen,
interessante Relikte
und dann doch auch ein kleines Gründerzeitviertel sowie eine schicke neue Uferpromenade. Und am Sonntag auch noch Landtagswahlen in dem Bundesland, das angeblich keine eigene Landesidentität hat.
Schon vorher hatten wir endlich mal die neue Mittebar getestet, die erstaunlich nett ist. Und das ist auch gut so. Denn das Roses inzwischen fest in der Hand der Touristen-Kids und man kann da tatsächlich nicht mehr hingehen. Ich konnte es am Anfang ja auch nicht glauben, aber ein Selbstversuch überzeugt leider jeden.







