Thursday, March 17, 2011

Touris...

Endlich war der Frühling da und Berlin ist ja bekanntlich noch viel schöner, wenn es warm ist.

Da freut man sich auch über die vielen neuen Cafes, nicht nur wie hier im Wrangelkiez, der schon fast etwas wie Prenzlauer Berg wirkt.

Aber genau deshalb freuen sich nicht alle darüber und das von mir so oft erwähnte Thema Gentrifizierung wird in den Berliner Szene-Stadtteilen heiß diskutiert.

Und in den letzten Wochen ist auch eine neue Diskussion aufgekommen: Wie viele Touristen verträgt die Stadt? Angestoßen durch eine Diskussionsveranstaltung der Grünen, die die Übervölkerung mit Touristen begrenzen wollen. Das ist natürlich etwas peinlich.

Da ist es gut, in eine Stadt zu fahren, die sich alle nur als furchtbar hässlich vorstellen.

Und tatsächlich ist Magdeburg vor allem deshalb sehr beeindruckend, weil es hauptsächlich aus Plattenbauten besteht.

Aber es gibt auch touristische Attraktionen,

interessante Relikte

und dann doch auch ein kleines Gründerzeitviertel sowie eine schicke neue Uferpromenade. Und am Sonntag auch noch Landtagswahlen in dem Bundesland, das angeblich keine eigene Landesidentität hat.

Schon vorher hatten wir endlich mal die neue Mittebar getestet, die erstaunlich nett ist. Und das ist auch gut so. Denn das Roses inzwischen fest in der Hand der Touristen-Kids und man kann da tatsächlich nicht mehr hingehen. Ich konnte es am Anfang ja auch nicht glauben, aber ein Selbstversuch überzeugt leider jeden.

Thursday, March 10, 2011

Berliner verlassen Berlin nur selten

Immer auf der Suche nach Ost-Spuren, muss ich eigentlich keine großen Ausflüge machen. Sehr anders sah diese Station doch vor 22 Jahren auch nicht aus, als die Züge hier durchfuhren, oder?

Bei solch einer schönen Beleuchtung fällt das Wegfahren schwer, allerdings geht es ja endlich wieder mit dem Zug.

Zur Kunstausstellung fuhr nur mein Koffer.

Letzte Vorbereitung fürs traditionelle Boßeln mit den ehemaligen KollegInnen.

Wie so oft leider nicht so viele Fotos, man ist ja mit dem Kugelwerfen und den Stärkungsgetränken sehr beschäftigt. Wie jedes Jahr einer der Höhepunkte die nicht genau planbare Überquerung der Gräben. Manche sind etwas zurückhaltend.

Aber zu Recht. So ein Steg hält ja nicht jeden XXX aus.

Aber bei der taz hat man gelernt, auch mit knappen Ressourcen auszukommen.

Nach Kohl und Pinkel satt blieb dann zum Glück noch Zeit, bei alten Bekannten vorbei zu schauen.

Dank der großzügigen Bremer Sparkasse zunächst im Überblick.

Dann wie fast schon üblich eine Bestandsaufnahme der aktuellen Entwicklung im Hafen.

Macht die Lage an den alten Becken die neue Architektur allerdings gleich cool?

Thursday, March 3, 2011

Der lange graue Winter in Berlin

Am Wochenende konnte man zum Glück auch noch bei Sonne Schlittschuhlaufen (und Fotos machen)

Großes Glück: Auf einem Flohmarkt am Landwehrkanal in Kreuzberg gab's für den Besuch Schlittschuhe für 3 Euro.

Fürs Ice-Hockey hats nicht gereicht, dafür aber für den sehr stilvollen heißen Kakao.

Seit dem Sühnezeichen-Einsatz war ich nicht mehr auf diesem beeindruckenden Friedhof gewesen, auf dem jetzt vermehrt russische Inschriften zu sehen sind. Und auch der schöne Grabstein des einstigen Alterspräsidenten des Bundestags.

Aber auch der Weg zum Friedhof sehr interessant.

Passend zu den endlich aus dem Keller geholten Bahnbüchern auch das echte Anschauungsmaterial.

sowie einige Beobachtungen im Osten.