Monday, July 21, 2008

Familienbesuch

Zum ersten Mal Besuch aus der Familie und auch mit Familie in unserem 0ne-Bedroom-Appartment. Aber das Problem war eher die große sommerliche Hitze mit Temperaturen über 35 Grad Celius und vor allem einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90%. Wie gut, dass die Absperrungen des Capitols erst hinter dessen Brunnen anfangen.

Eine andere Möglichkeit der Abkühlung: Die vielen interessanten Museen, die in der Hauptstadt fast alle kostenlos sind. Und ich habe wieder neue kennengelernt, wie das Museum für Air and Space, das die grösste Masse anzieht, die dann im McDonalds Museumsresturant "verköstigt" wird.

Ein kritischer Blick auf die enge Verknüpfung von ziviler und militärischer Raumfahrt ist sicher von den meisten nicht gewünscht, aber auch schwer möglich, wenn Ausstellungsteile von der NASA und Raumfahrtunternehmen finanziert werden.

Ganz anders im National Museum for Women in the Arts. Nicht staatlich finanziert kostet es Eintritt und ist entsprechend schlecht besucht. Inhaltlich sicher verbesserungswürdigt, regt es aber sehr gut an, sich mehr mit der Frage zu beschäftigen, warum Frauen in der offiziellen Kuntsgeschichte so wenig vorkommen und welche Rolle sie gespielt haben und spielen.


Und auch wenn die nahe gelegene Chesapeake Bay wegen Überfischung und Umweltverschmutzung (Überdüngung der Mais-Felder für den Ethanolanbau und Spül- und Waschmittel, wie es sie in Deutschland schon lange nicht mehr gibt) nur noch wenige Krebse und Austern enthält, ist der DC Seafood Markt für alle immer wieder ein Erlebnis.