Dies hat uns nun schon am dritten Wochenende in Folge in die (für amerikanische Verhältnisse) nahe gelegenen Apalachen gebracht (2-2,5 Std. Autofahrt), wo wir nicht nur hübsche Orte angesehen
und frische Äpfel, Apfel-Cider und Marmelade gekauft haben
sondern tatsächlich große Bergtouren gemacht haben, wie z.B. diesen "Old Rag" mit 700 m Höhenanstieg und einer 5-stündigen Tour bestiegen haben.
Vielleicht muss man in die nördlich von New York gelegenen Nordengland-Staaten fahren, um den Indian Summer wertschätzen zu können. Hier erscheint er uns wie ein normaler (europäischer) Hernst mit bunt gefärbten Bäumen. Aber insbesondere beim derzeitigen traumhaften Sonnenwetter ist das auch etwas sehr schönes.
Für größere Begeisterung hat dann gesorgt, dass man beim Old Rag tatsächlich richtig klettern musste:
Belohnt durch wunderschöne Gipfel-Blicke
Gestern waren wir dann in den 70 Meilen nördlich von DC gelegenen Catoctin Mountains, ebenfalls zu den Apalachen gehörend. Auch hier wieder bunte Bäume und nette Kletterfelsen
Im Internet stand, dass der Park an diesem Wochenende zum Teil geschlossen sei. Den Grund erfuhren wir erst vor Ort:
Wir hatten schon mehrfach versucht, die genaue Lage Camp Davids herauszubekommen, es aber in keiner Karte und auch nicht über Google genauer herausfinden können. Die Ranger vom National Park Service durften uns zwar die genaue Lage auch nicht verraten, aber jetzt ist klar: Der Präsident verbringt hier in diesem Wald seine Wochenenden und der Park ist dann immer teilweise abgesperrt, wenn er da ist: