Im letzten Sommer hatte das kalifornische Parlament ein Gesetz erlassen, das die schwul-lebsiche Ehe ermöglichte. Ein Volksbegehren hat aber schon im November dieses Gesetz aufgehoben und das Gericht hat dieses Volksbegehren heute bestätigt. Der einzige Trost: Die 18.000 seither geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehene bleiben gültig.
Gay Marriage ist in den USA nicht nur das große Thema der Schwul-lesbischen Bewegung, sondern auch - neben Abtreibung - eine der Fragen, an denen sich die Konservativen und Liberalen voneinander abgrenzen und das die Diskussion oft viel zu sehr und aufgeheizt dominiert. Sechs Staaten haben inzwischen Formen der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft eingeführt, während viel Staaten ein Verbot ebensolcher in ihre Verfassung aufgenommen haben. Das Ringen darum wird in diesem Land der großen Gegensätze wahrscheinlich unendlich andauern (manche halten so etwas für ein Zeicher der besten Demokratie der Welt...)
Währen Obama von Bewgungsseite vorgeworfen wird, bisher nicht genügend für die schul-lesbische Sache getan zu haben (insbesondere die Aufehung der Verbots von offenen Lesben und Schwulen in der Armee), hat Hillary letzte Woche immerhin eine Verodnung in Gang gebracht, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften im diplomatischen Dienst anerkennen und gleichstellen wird.
Aber wir haben uns am Wochenende auch gut in der Szene vergnügt. Endlich kam der richtige Besuch, mit dem wir die einzige lesbische Kneipe/Disko der Stadt ausprobieren konnten.
Und wir wurden auch gleich richtig integriert, was allerdings etwas Vorbereitung bedurfte, denn wir nahme als Mannschaft KRASS am FlipCup-Wettbewerb teil.
Aber das Üben hat sich gelohnt. In der zweiten Runde kamen wir nicht nur fast ins Finale, sondern wurden auch für unsere deutsche Trinkfestigkeit gelobt.
Und so konnten wir nicht nur unser gutes Ergebnis feiern, sondern auch den guten Geschmack des (amerikanischen) Biers.
Der krönende Abschluss aber dann: North German Shots nach orginal Rezept.

