Saturday, December 13, 2008

Advent in DC

Auch in Washinghton gibt es bei Safeway die üblichen Schokoladenadventskalender, aber die besten kommen doch Deutschland.

Und der Inhalt hat mich so angeregt, dass ich seit Jahren endlich mal wieder gebacken habe, wobei das Motiv gar nicht so einfach war.

Obwohl auch hier alles seit Wochen weihnachtlich geschmückt ist, gibt es komischerweise in den Supermärkten kein Weihnachtsgebäck, Lebkucken oder sonstige Weihnachtssüßigkeiten.
Zum Shoppen muss man natürlich in die Malls der Vororte fahren, immer wieder interessante Erfahrungen, in welch hässlichen Gegenden die meisten Amis wohnen. Vom berühmten Spielzeugladen "Toys r us" waren wir dann aber sehr enttäuscht, zwar Masse, aber keine Qualität.

Großes Thema ist hier natürlich auch der mangelhafte Konsum im Weihnachtsgeschäft, wie gut, dass es da noch andere Anlässe gibt, für die man sich vorbereiten muss.

Und im Gegensatz zu sonstigen Wahlkämpfen, bei denen nach der Wahl die Werbeprodukte der Kandidaten nicht mehr verkauft werden können, hat diesmal die Produktion nach dem historischen Wahlsieg erst richtig angefangen. Aber ob jemand McCain/Pailin (wenn auch) vergünstigt noch kaufen will oder ob das nur der Beruhigung der republikanisch orientierten Touristen vom Land dient?

Sonst ist das Weihnachtsprogramm hier aber wie in Deutschland, überall finden Weihnachsfeiern statt und die Musikgruppen machen ihre Weihnachsaufführungen, die hauptsächlich von Freunden und Verwandten besucht werden. So waren wir letzte Woche schon bei einer (etwas komischen) Tanzaufführung und werden morgen das Weihnachtsoratorium hören, gesungen vom Chor der deutschen Schule, der von einem (plötzlich auftauchenden) Verwandten dirigiert wird.
Und dann kommt hoffentlich bald tatsächlich Change und es wäre ja schön, wenn er auch in diesem Bereich kommt.