aber auch zunehmend bei Kindern und Jugendlichen, die sich einfach nicht genug bewegen. Der "Walk to School Day", der bei uns in der Nachbarschaft stattfand, ist sicher nur ein Tropfen auf den heissen Stein aber immerhin ein Anfang in dieser Gesellschaft, in der Kinder zu allen Aktivitäten mit dem Auto gebracht werden.
Der andere Teil der Gesellschaft hingegen kann gar nicht genug Sport bekommen. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit oder an welcher noch so hässlichen Stelle: Unmengen von Amerikanern gehen Joggen und man sieht sie überall.
Und wenn man in eine coole oder schwule Kneipe geht, hat man schnell das Gefühl, man wäre der einzige, der nicht in den "Gym" geht. So habe auch ich nun schon mehrfach versucht, mich dem amerikanischen Freizeitverhalten und Körperideal anzupassen.
Auch wenn ich viel Spaß dabei hatte: Es widerstrebt mir doch irgendwie, so viel Zeit in diesen geschlossenen Räumen zu verbringen, wenn ich Sport auch im Freien machen kann. Und so gehe ich lieber zu den DC FrontRunnern, einer schwul-lesbischen Läufergruppe, die sich dreimal in der Woche zu einem 6-Meilen-Lauf trifft gefolgtz von einem sehr netten gemeinsamen Abendessen auf dem Dupont Circle Platz.